PV-Pflicht 2026: In welchen Bundesländern die Solaranlage jetzt Gesetz ist
Photovoltaik-Pflicht bei Neubauten und Dachsanierungen: Welche Bundesländer eine Solarpflicht haben, was Eigentümer beachten müssen und welche Ausnahmen gelten.
Solarpflicht in Deutschland: Ein Flickenteppich mit klarem Trend
Die Photovoltaik-Pflicht ist in Deutschland angekommen – allerdings nicht als einheitliches Bundesgesetz, sondern als Flickenteppich aus Landesgesetzen mit unterschiedlichen Geltungsbereichen, Schwellenwerten und Ausnahmen. Was alle gemeinsam haben: Der Trend ist unumkehrbar. Bis 2026 haben die meisten Bundesländer entweder bereits eine Solarpflicht eingeführt oder konkrete Gesetzentwürfe vorgelegt.
Für Eigentümer, Bauherren und Investoren stellt sich die zentrale Frage: Bin ich betroffen, und wenn ja, was muss ich konkret tun? Dieser Rechts-Überblick gibt Antworten – sortiert nach Bundesland, mit konkreten Hinweisen zu Ausnahmen, Kosten und Fördermöglichkeiten.
Der politische Hintergrund: Deutschland hat sich verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu werden. Der Gebäudesektor ist für rund 30 % der nationalen CO₂-Emissionen verantwortlich, und Solarstrom vom eigenen Dach ist eine der wirtschaftlichsten Maßnahmen zur Emissionsreduktion. Die Solarpflicht soll das ungenutzte Potenzial von Millionen Dachflächen endlich aktivieren.
Überblick: Solarpflicht nach Bundesland
Status der PV-Pflicht (Stand: Februar 2026)
| Bundesland | Neubau Wohngebäude | Neubau Nichtwohngebäude | Dachsanierung | In Kraft seit |
|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | ✅ Ja | ✅ Ja | ✅ Ja | 2022/2023 |
| Bayern | ✅ Ja (gewerblich) | ✅ Ja | ❌ Nein | 2023 |
| Berlin | ✅ Ja | ✅ Ja | ❌ Nein | 2023 |
| Brandenburg | ⏳ Geplant | ⏳ Geplant | ❌ Nein | – |
| Bremen | ✅ Ja | ✅ Ja | ✅ Ja | 2025 |
| Hamburg | ✅ Ja | ✅ Ja | ✅ Ja | 2023/2025 |
| Hessen | ✅ Ja (Landesgebäude) | ✅ Ja | ❌ Nein | 2024 |
| Mecklenburg-Vorpommern | ⏳ Geplant | ⏳ Geplant | ❌ Nein | – |
| Niedersachsen | ✅ Ja (gewerblich) | ✅ Ja | ❌ Nein | 2023 |
| Nordrhein-Westfalen | ✅ Ja | ✅ Ja | ✅ Ja (ab 2026) | 2024/2025 |
| Rheinland-Pfalz | ✅ Ja (gewerblich) | ✅ Ja | ❌ Nein | 2024 |
| Saarland | ⏳ Geplant | ⏳ Geplant | ❌ Nein | – |
| Sachsen | ❌ Nein | ❌ Nein | ❌ Nein | – |
| Sachsen-Anhalt | ❌ Nein | ❌ Nein | ❌ Nein | – |
| Schleswig-Holstein | ✅ Ja | ✅ Ja | ❌ Nein | 2025 |
| Thüringen | ⏳ Geplant | ⏳ Geplant | ❌ Nein | – |
Hinweis: Die Gesetzgebung entwickelt sich dynamisch. Einzelne Bundesländer können ihre Regelungen jederzeit verschärfen oder erweitern. Prüfen Sie die aktuellen Landesgesetze vor Planungsbeginn bei Ihrer zuständigen Bauaufsichtsbehörde.
Die wichtigsten Landesregelungen im Detail
Baden-Württemberg: Vorreiter mit umfassender Pflicht
Baden-Württemberg hat die weitreichendste Solarpflicht in Deutschland und dient vielen anderen Bundesländern als Modell:
- Seit 01.01.2022: Pflicht bei Neubau von Nichtwohngebäuden
- Seit 01.05.2022: Pflicht bei Neubau von Wohngebäuden
- Seit 01.01.2023: Pflicht bei grundlegenden Dachsanierungen
- Mindestbelegung: 60 % der „solargeeigneten Dachfläche"
- Alternative: Solarthermie-Anlagen werden gleichwertig anerkannt
Die Erfahrungen aus Baden-Württemberg zeigen: Die Solarpflicht hat den PV-Ausbau spürbar beschleunigt, ohne zu unverhältnismäßigen Belastungen für Bauherren zu führen. Die Baukosten erhöhen sich durch die PV-Anlage typischerweise um 3-5 % – ein Betrag, der sich durch die Energieeinsparung innerhalb weniger Jahre amortisiert.
Hamburg: Dachsanierung inklusive
Hamburg verbindet Klimaschutz mit pragmatischen Regelungen:
- Neubau ab 2023: Mindestens 30 % der Nettodachfläche mit PV
- Dachsanierung ab 2025: Bei vollständiger Erneuerung der Dachhaut
- Grüne Dachkombination: PV-Pflicht kann mit Dachbegrünung kombiniert werden (bevorzugt) – sogenannte „Solar-Gründächer" liefern sogar leicht höhere Erträge durch den Kühleffekt der Begrünung
- Ausnahme: Dachflächen unter 50 m²
Nordrhein-Westfalen: Stufenweise Einführung
NRW hat die Solarpflicht schrittweise eingeführt, um der Branche Anpassungszeit zu geben:
- Seit 2024: Pflicht bei Neubau von Nichtwohngebäuden (> 100 m² Nutzfläche)
- Seit 2025: Pflicht bei Neubau von Wohngebäuden
- Ab 2026: Pflicht bei vollständiger Dachsanierung
- Mindestbelegung: Richtet sich nach der geeigneten Dachfläche und der Gebäudenutzung
Berlin: Solargesetz mit Mindestleistung
- Seit 2023: Pflicht bei Neubauten mit mindestens 50 m² Nutzfläche
- Mindestleistung: 30 % der Bruttodachfläche oder mindestens 2 kWp
- Dauer: Betriebspflicht für mindestens 25 Jahre
- Besonderheit: Auch für Bestandsgebäude bei wesentlichen Umbauten
Was bedeutet „grundlegende Dachsanierung"?
Ein häufiger Streitpunkt: Wann löst eine Dachreparatur die PV-Pflicht aus? Die meisten Landesgesetze definieren klare Grenzen:
- Auslöser: Vollständige Erneuerung der Dachhaut (Neueindeckung > 80 % der Dachfläche)
- Kein Auslöser: Reparatur einzelner Ziegel, Dachentwässerung, Dachfenstereinbau, Austausch der Dampfsperre
- Grauzone: Dachgeschossausbau mit Dachstuhlveränderung – hier ist eine Einzelfallprüfung erforderlich
Praxistipp: Bei geplanten Dachsanierungen in Bundesländern mit PV-Pflicht lohnt es sich, den Umfang der Maßnahme vor Baubeginn mit der zuständigen Bauaufsichtsbehörde abzuklären. Eine schriftliche Bestätigung, ob die PV-Pflicht greift, gibt Planungssicherheit und vermeidet teure Nachforderungen.
Technische Anforderungen und Mindestgrößen
Was muss installiert werden?
| Parameter | Typische Anforderung |
|---|---|
| Anlagentyp | Photovoltaik oder Solarthermie |
| Mindestbelegung | 30-60 % der geeigneten Dachfläche |
| Mindestleistung | Variiert (z. B. 2 kWp in Berlin) |
| Ausrichtung | Optimal: Süd, Südost, Südwest (10-60° Neigung) |
| Betriebsdauer | Mindestens 20-25 Jahre |
| Alternativen | Solarthermie, Fassaden-PV (in manchen Ländern) |
Was gilt als „geeignete Dachfläche"?
Nicht jede Dachfläche zählt zur Berechnungsgrundlage. Ausgenommen werden in der Regel:
- Verschattete Bereiche: Dauerhaft durch Nachbargebäude oder Bäume verschattet (Verschattungsanalyse erforderlich)
- Dachfenster und Aufbauten: Schornsteine, Lüftungsanlagen, Gauben, Satellitenschüsseln
- Technisch ungeeignete Flächen: Zu geringe Statik, denkmalgeschützte Dächer
- Nordseiten: Dachflächen mit reiner Nordausrichtung (je nach Landesgesetz)
Ausnahmen und Befreiungsmöglichkeiten
Wann ist man von der PV-Pflicht befreit?
Die meisten Landesgesetze sehen folgende Ausnahmen vor:
- Wirtschaftliche Unzumutbarkeit: Wenn sich die Anlage über ihre Lebensdauer nicht amortisiert (Nachweis durch Wirtschaftlichkeitsberechnung erforderlich)
- Technische Unmöglichkeit: Wenn die Dachstatik den Aufbau nicht trägt oder die Fläche zu stark verschattet ist
- Denkmalschutz: Wenn die Denkmalbehörde den Einbau untersagt oder die Anlage das Erscheinungsbild des Denkmals beeinträchtigt
- Kleine Gebäude: Viele Gesetze sehen Mindestflächengrenzen vor (z. B. 50 m² Nutzfläche in Berlin)
- Begrünte Dächer: In einigen Ländern als Alternative oder Ergänzung zur PV-Pflicht anerkannt
Befreiungsantrag: So funktioniert's
- Zuständig: Die untere Bauaufsichtsbehörde Ihres Landkreises oder Ihrer kreisfreien Stadt
- Nachweispflicht: Liegt beim Eigentümer (Gutachten, Wirtschaftlichkeitsberechnung, Statiknachweis)
- Frist: In der Regel vor oder mit dem Bauantrag einzureichen
- Kosten: Verwaltungsgebühren plus gegebenenfalls Gutachterkosten (zusammen ca. 500-2.000 €)
Kosten und Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage
Aktuelle Anlagenpreise (2026)
| Anlagengröße | Preis inkl. Montage | Preis/kWp | Jahresertrag (Süd, 30°) |
|---|---|---|---|
| 5 kWp (EFH) | 8.000 – 12.000 € | 1.600 – 2.400 € | ca. 5.000 kWh |
| 10 kWp (EFH groß) | 14.000 – 20.000 € | 1.400 – 2.000 € | ca. 10.000 kWh |
| 30 kWp (MFH/Gewerbe) | 35.000 – 50.000 € | 1.200 – 1.700 € | ca. 30.000 kWh |
Die Preise für PV-Module sind in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Gleichzeitig sind die Strompreise auf hohem Niveau geblieben, was die Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen weiter verbessert hat.
Rechenbeispiel: 10-kWp-Anlage auf Einfamilienhaus
| Position | Wert |
|---|---|
| Anlagenkosten (schlüsselfertig) | 16.000 € |
| Jährlicher Ertrag | 10.000 kWh |
| Eigenverbrauch (30 %) | 3.000 kWh × 0,38 €/kWh = 1.140 € |
| Einspeisung (70 %) | 7.000 kWh × 0,08 €/kWh = 560 € |
| Jährlicher Ertrag gesamt | 1.700 € |
| Amortisationszeit | ca. 9-10 Jahre |
| Rendite über 25 Jahre | ca. 6-8 % p.a. |
Mit Batteriespeicher
| Zusatzinvestition | Mehrwert |
|---|---|
| Speicher 10 kWh: ca. 8.000 € | Eigenverbrauch steigt auf 60-70 % |
| Jährliche Ersparnis Strom | ca. 700 € zusätzlich |
| Amortisation Speicher | ca. 10-12 Jahre |
Einordnung: Auch ohne staatliche Förderung ist eine PV-Anlage 2026 eine wirtschaftlich attraktive Investition. Die gesetzliche Pflicht erzwingt also keine unwirtschaftliche Maßnahme, sondern beschleunigt eine ohnehin sinnvolle Entscheidung. Über 25 Jahre Betriebsdauer erwirtschaftet eine 10-kWp-Anlage einen Gesamtgewinn von ca. 25.000-30.000 € nach Abzug aller Kosten.
Förderungen für Photovoltaik-Anlagen
Bundesweite Förderung
- EEG-Einspeisevergütung: 7,5-8,1 Cent/kWh (je nach Anlagengröße, 20 Jahre garantiert) – ein verlässlicher Einnahmestrom
- KfW-Kredit 270: Zinsgünstiger Kredit für PV-Anlagen und Speicher, besonders attraktiv für größere Anlagen
- 0 % Mehrwertsteuer: Seit 2023 gilt für PV-Anlagen bis 30 kWp und zugehörige Speicher die Nullsteuerregelung – das spart beim Kauf direkt 19 % auf die Nettokosten
Länderspezifische Zuschüsse
Einige Bundesländer bieten ergänzende Förderungen:
- Berlin: Zuschuss für Batteriespeicher (bis zu 300 €/kWh Speicherkapazität)
- NRW: „progres.nrw" – Zuschüsse für PV + Speicher und Ladeinfrastruktur
- Bayern: 10.000-Häuser-Programm (Speicherbonus)
- Thüringen: „Solar Invest" – Zuschüsse für PV und Speicher
Einen aktuellen und vollständigen Überblick über alle Landesregelungen bietet die Übersicht der Photovoltaik-Pflichten nach Bundesland – eine verlässliche Checkliste, die regelmäßig aktualisiert wird und auch regionale Förderprogramme auflistet.
Was Eigentümer beim Umbau beachten müssen
Vor der Installation
- Statikprüfung: Kann das Dach das Zusatzgewicht tragen (ca. 12-15 kg/m²)? Bei Altbauten mit Holzdachstuhl besonders wichtig
- Dachzustand: Ist eine Dachsanierung vor der PV-Installation sinnvoll? Eine PV-Anlage hat eine Lebensdauer von 25-30 Jahren – das Dach darunter sollte diesen Zeitraum ebenfalls schaffen
- Verschattungsanalyse: Gibt es Hindernisse, die den Ertrag mindern? Auch teilweise Verschattung kann die Gesamtleistung stark beeinträchtigen
- Netzanschluss: Ist der Zählerkasten für die Einspeisung geeignet? Ältere Anschlüsse müssen oft aufgerüstet werden
- Genehmigungen: In der Regel genehmigungsfrei (Ausnahme: Denkmalschutz, Ensemble, einige Satzungsgebiete)
Häufige Fehler vermeiden
- Falsche Dimensionierung: Zu kleine Anlage (verschenktes Potenzial) oder zu große Anlage ohne Speicher (übermäßig viel Einspeisung zu niedrigen Vergütungssätzen)
- Billigmodule: Minderwertige Module verlieren schneller an Leistung und haben kürzere Garantien. Achten Sie auf Hersteller mit mindestens 25 Jahren Produktgarantie und nachgewiesener Bankfähigkeit
- Fehlende Wartung: PV-Anlagen brauchen regelmäßige Sichtprüfung und gegebenenfalls Reinigung. Ein jährlicher Check kostet ca. 100-200 € und sichert die langfristige Ertragsleistung
- Versicherung vergessen: PV-Anlagen sollten in die Gebäudeversicherung aufgenommen oder separat gegen Sturm, Hagel, Diebstahl und Ertragsausfall versichert werden
- Steuerliche Aspekte ignorieren: Seit 2023 sind kleine PV-Anlagen (unter 30 kWp) steuerfrei – prüfen Sie, ob Sie profitieren und ob eine Einkommensteuererklärung für die PV-Erträge entfällt
PV und E-Mobilität: Eine ideale Kombination
Ein wachsender Trend, der die Wirtschaftlichkeit weiter verbessert: Wer eine PV-Anlage mit einer Wallbox für das Elektroauto kombiniert, kann den Eigenverbrauchsanteil deutlich steigern. Das Elektroauto wird tagsüber mit günstigem Solarstrom geladen – bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.000 kWh für das E-Auto spart das gegenüber dem Laden mit Netzstrom rund 900 € pro Jahr.
Die Kombination PV + Speicher + Wallbox bildet ein sogenanntes Hausenergiesystem, das den Eigenverbrauch auf 70-80 % steigern kann und den Haushalt weitgehend unabhängig vom Strommarkt macht.
Checkliste: PV-Pflicht – Ihre nächsten Schritte
- Prüfen, ob in Ihrem Bundesland eine PV-Pflicht gilt
- Klären, ob Ihr Vorhaben (Neubau/Dachsanierung) die Pflicht auslöst
- Dachfläche und -zustand bewerten lassen
- Verschattungsanalyse durchführen
- Statik des Dachstuhls prüfen lassen
- Mindestens 3 Angebote von Fachbetrieben einholen
- Fördermöglichkeiten prüfen (KfW, Landesförderung, Nullsteuer)
- Netzanschluss und Zählerkasten prüfen lassen
- Versicherungsschutz klären
- Anmeldung im Marktstammdatenregister nicht vergessen
Fazit: Die Solarpflicht als Chance begreifen
Die Photovoltaik-Pflicht mag auf den ersten Blick wie eine weitere bürokratische Hürde wirken. Bei nüchterner Betrachtung ist sie jedoch eine gesetzliche Verpflichtung zu einer wirtschaftlich sinnvollen Maßnahme: PV-Anlagen rechnen sich in der Regel nach 9-12 Jahren und produzieren danach über 15 Jahre lang praktisch kostenlosen Strom.
Die drei wichtigsten Empfehlungen:
- Informieren Sie sich frühzeitig über die Regelung in Ihrem Bundesland – die Details variieren erheblich, und Unwissenheit schützt nicht vor der Pflicht.
- Planen Sie vorausschauend: Wer ohnehin eine Dachsanierung plant, sollte die PV-Installation gleich mitdenken – das spart Gerüstkosten und Koordinationsaufwand und ist in vielen Bundesländern ohnehin verpflichtend.
- Denken Sie an den Speicher: Ein Batteriespeicher maximiert den Eigenverbrauch und macht Sie unabhängiger von steigenden Strompreisen. In Kombination mit einer Wallbox für das E-Auto wird die PV-Anlage zum Herzstück eines energieautarken Haushalts.
Tipp der Redaktion: Lassen Sie sich nicht von der Komplexität der Landesgesetze abschrecken. Ein lokaler Solarteur kennt die Regelungen in Ihrem Bundesland und übernimmt in der Regel auch die Anmeldung beim Netzbetreiber und die Eintragung im Marktstammdatenregister. Die meiste Bürokratie wird Ihnen abgenommen.


